Projektland:   Sri Lanka
Projektort:   Maduwa Island
Unterstützung:   seit 2017

Von der Touristin zur Helferin!

Die Berner Oberländerin Lotti Loosli verbrachte ihre Weihnachtsferien auf Sri Lanka, wo sie den Tsunami 2004 miterlebte und unversehrt überstand. Sie entschied sich, ihre Zelte in der Schweiz abzubrechen und mit viel Einsatz den Menschen in Sri Lanka zu helfen. Lotti hat bis zum heutigen Tag weit über hundert Häuser und Brunnen gebaut und hilft armen und bedürftigen Menschen vor Ort wo sie nur kann.

2017 bat sie "People in Motion e.V." die Start-, Material- und Personalkosten für das neue Projekt „Englischklassen auf Maduwa Island“ zu übernehmen.

Vierzig Familien leben auf der Insel Maduwa. Die meisten Familienväter verdienen ein geringes Einkommen als Fischer. Sie leben in ärmlichen Verhältnissen. Das Geld reicht mehr oder weniger für Essen und Kleider, aber nicht für Zusatzunterricht, der auf dem Festland angeboten wird. Der Weg aufs Festland kann auch mit einem Boot gemacht werden, aber dafür fehlt meistens das Geld. Die Männer arbeiten als Fischer, aber besitzen kein eigenes Boot.

Eine schmale 200m lange Brücke führt über den Maduganga aufs Festland (nach Balapitya). 2017 wurde diese Brücke stark beschädigt. Tuktuks dürfen die Brücke nicht mehr befahren und auch für Fussgänger, Fahrradfahrer und Motorradfahrer ist das Überqueren gefährlich.

Auf der Insel gibt es einen Tempel. Die Mönche dort stellen einen Raum für den Unterricht zur Verfügung. Mit dem gespendeten Geld von "People in Motion e.V." konnte Lotti Tische, Bänke sowie eine Wandtafel besorgen. Eine engagierte Lehrerin kommt jeden Sonntag auf die Insel und unterrichtet die Kinder in Englisch. Ihr Lohn wird auch von „People in Motion e.V." bezahlt.

Am Anfang waren es 50 Kinder, nun sind es schon 90 Kinder, die jeden Sonntag mit Freuden und in ihren schönen Sonntagskleidern zum Unterricht kommen. In der normalen Schule tragen die Kinder eine Uniform.

Dank der finanziellen Hilfe von "People in Motion e.V." wird dieser Unterricht seit Sommer 2017 angeboten und ist bis August 2019 gesichert. Die Resultate in den Schultests der regulären Schule fielen gut bis sehr gut aus.

Die meisten Erwachsenen auf dieser Insel sprechen kein Englisch. Um aber eine bessere Chance im späteren Berufsleben zu haben ist es sehr wichtig, Englisch zu lernen.

Der Schulunterricht in Sri Lanka ist zwar gratis, aber die Unterrichtsstunden sind minimal. Deshalb versuchen die Eltern, den Kindern Zusatzunterricht zu ermöglichen (gegen Bezahlung), damit ihre Kinder eine bessere Schule besuchen können und später die Möglichkeit haben, eine Ausbildung zu machen. 

 

 BeataBeataBeata

Projektland: 
Kenia
Projektort: Kibera/Nairobi
Unterstützung seit 2013


Projektbeschreibung:

Das Waisenhaus Macodep liegt in Kibera, einem Stadtteil von Kenia's Hauptstadt Nairobi, dem mit ca. 1,5 Mio Einwohnern größten Slum Afrikas.

Die Räumlichkeiten sind angemietet und äußerst beengt. 6 Jungen mußten zeitweise jeweils 1 Bett teilen. In dem von Dr. Andrew geführten Waisenhaus leben derzeit 43 Waisenkinder. Die Intentionen von Dr. Andrew sehen eine Verlagerung des Waisenhauses aus dem bedrohlichen Umfeld Kiberas in die Nähe des Victoria-Sees vor.

Für die geplante Verlagerung des Waisenhauses auf ein noch zu erwerbendes Grundstück und die Realisierung des Gesamtprojektes fehlen derzeit noch immer ausreichend Sponsoren und die Unterstützung einer lokal tätigen Hilfsorganisation, die zur Betreuung des Projektes und Controlling der Aufwendungen mitwirkt. Deshalb kann sich die Unterstützung durch People in Motion mit beschränkten Mitteln derzeit nur auf die Unterhaltung des bestehenden Waisenhauses beschränken.

Projektland: Afghanistan
Projektort: Provinz Jaghori
Unterstützung: seit 1999

Unterstützung für Schulen in der Provinz Ghazni

Im südwestlichen Teil der Provinz Ghazni unterstützt People in Motion e.V. zusammen mit dem Freundeskreis Afghanistan e.V. mehrere Schulprojekte. Es existiert sogar eine Schulpartnerschaft der Hörsteiner Grundschule mit der Mädchenschule Mazar-i-Bibi.

Die Schulen in Jaghori bilden den Schwerpunkt des inzwischen über 30-jährigen Engagements des Freundeskreises Afghanistan e.V. in diesem von Krieg, Armut und Terror zerrütteten Land. Dabei ist die „Schullandschaft Jaghori“ mit 10 Schulen entstanden, an denen rund 4500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Diese Kontinuität hat längst reiche Früchte getragen, so zählt Jaghori zu den Distrikten mit dem höchsten Bildungsstand in Afghanistan.

Projektland: Madagaskar
Projektort: Antananarivo
Unterstützung: seit 2009

Madagaskar

Der im Indischen Ozean liegende Inselstaat Madagaskar gehört mit seinen 23 Mio. Einwohnern zu einem der ärmsten Länder der Welt. In der Hauptstadt Antananarivo leben aufgrund der großen Armut ganze Familien auf der Straße.

Hebammenmobil

Tanja Hock und ihr Team arbeiten seit 2009 mit einem zur mobilen Krankenstation umgebauten Wohnmobil an mittlerweile 4 Abenden in der Woche an festen Standorten in der Hauptstadt.  Das Hebammenmobil ist Anlaufstelle für Frauen und Kinder, die ohne Unterkunft sind und keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Zusätzllich fährt das Hebammenmobil ca. 3 Mal im Monat mittwochs und donnerstags in Buschdörfer oder Kinderprojekte, die in einem Umkreis von ca. 20 km und mehr keinen Zugang zur medizinischer Versorgung haben.

Projektland: Kamerun
Projektort:
Muakwe / Bangem
Unterstützung: seit 2014

Projektbeschreibung:

Muakwe ist ein Stadtteil von Bangem, der sich in der südwestlichen Region Kameruns befindet. Die Bevölkerung von Muakwe besteht zu 90% aus Bauern. Der Verdienst reicht hier meist nicht für den kompletten Lebensunterhalt; Bildung ist  nachrangig. Nach wie vor besucht der ländliche Teil der kamerunischen Bevölkerung weniger die Schulen im Vergleich zur städtischen Bevölkerung. Die Schulabbrüche im ländlichen Teil sind ebenfalls entsprechend höher. Die Gründe dafür sind vielfältig.

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